Sicherheitsbeauftragten Weiterbildung

Inhouse Schulung
- Gruppentarif -
Wir schulen Ihre Mitarbeiter praxisbezogen auf Ihr Unternehmen abgestimmt. So lernen die Teilnehmer direkt vor Ort und sehr realitätsbezogen.
Öffentlicher Workshop
330€ / Teilnehmer
Eine Weiterbildung extern wahrzunehmen heißt auch Erfahrungsaustausch mit anderen Menschen aus fremden Unternehmen. Soziale Kompetenzen kommen zum Einsatz, Einblicke in andere Unternehmensstrukturen werden gewährleistet und der tägliche Arbeitstrott wird unterbrochen.

 


Rechtsgrundlagen für die Bestellung von Sicherheitsbeauftragten sind § 22 SGB VII (Siebtes Buch Sozialgesetzbuch) und § 20 der DGUV Vorschrift 1 (bisher: BGV A1) „Grundsätze der Prävention“ in Verbindung mit der DGUV Regel 100-001 (bisher: BGR A1).
Nach § 20 Abs. 6 der DGUV Vorschrift 1 hat der Unternehmer/Arbeitgeber den Sicherheitsbeauftragten Gelegenheit zu geben, an Aus- und Fortbildungsmaßnahmen der Berufsgenossenschaft teilzunehmen, soweit dies im Hinblick auf die Betriebsart und die damit für die Versicherten verbundenen Unfall- und Gesundheitsgefahren sowie unter Berücksichtigung betrieblicher Belange erforderlich ist.

In der DGUV Regel 100-001 heißt es dazu unter dem Punkt 4.2.6 erläuternd:
„Damit Sicherheitsbeauftragte ihre Aufgabe im Betrieb nachhaltig wahrnehmen können, benötigen sie neben den regelmäßigen Informationen durch Betriebsleitung, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Betriebsarzt im Allgemeinen eine Ausbildung und auch eine regelmäßige Weiterbildung. Der Sicherheitsbeauftragte kann ohne die Kenntnisse, die er dort erwirbt, seine Aufgabe nicht sachgerecht und vollständig erfüllen.“

Konkrete Weiterbildungsfristen werden in den oben genannten Vorschriften und Regeln nicht festgelegt, jedoch gibt die  DGUV Information 211-042 – Sicherheitsbeauftragte in Kap. 2.5 einen groben Rahmen vor: „Je nach Umfang und Intensität der Ausbildung und in Abhängigkeit vom Gefährdungspotential ist eine Auffrischung oder Ergänzung durch eine interne oder externe Fortbildung spätestens 3 bis 5 Jahre nach der Ausbildung zielführend.“

Ziel

Die Teilnehmer vertiefen die Kenntnisse in der Gefahrenbewertung und Auswahl von Maßnahmen. Auch bekommen die Teilnehmer Techniken aufgezeigt, um eine effektive Kommunikation zu fördern und verhaltensbezogene unsichere Situationen in sicherheitsgerechtes Arbeiten der Mitarbeiter zu lenken. In der Gruppenarbeit wird das theoretisch Erlernte in Rollenspielen praktisch umgesetzt.

Teilnehmerkreis

Sicherheitsbeauftragte

Teilnehmerzahl ist auf 12 begrenzt!

Inhalt

Gefährdungen erkennen, beurteilen, Maßnahmen festlegen

Motivation der Mitarbeiter

Kommunikation

  • Wie geht der SB auf MA zu?
  • Wie bewirkt der SB das sich MA sicherheitsgerecht verhalten?

Praktische Übungen zur Kommunikation

Abschlußdiskussion

Voraussetzungen

Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragten

Rechtsgrundlage

  • 22 SGB VII
  • 20 DGUV 1

Abschluss

Teilnahmebescheinigung

Dauer:                        1 Tag (09:00 Uhr bis 16:00 Uhr)

Seminarnummer:        S000014